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Seit der Norm UN R129 gilt die Körpergröße als Maß. Das Etikett nennt einen Bereich in cm, zum Beispiel 40–105 cm. Das Kind muss innerhalb dieses Bereichs liegen. Gewicht und Alter dienen nur zur Orientierung.
Der Umstieg hängt von zwei Punkten ab. Der Kopf ragt über die Oberkante der Schale oder Lehne hinaus. Die Gurte lassen sich nicht mehr korrekt auf Schulterhöhe einstellen.
| Größenbereich laut Zulassung | Entspricht etwa | Sitztyp |
|---|---|---|
| 40–87 cm | Geburt bis ca. 15 Monate | Babyschale mit Tragegriff |
| 40–105 cm | Geburt bis ca. 4 Jahre | Reboarder oder Dreh-Sitz mit Neugeboreneneinsatz |
| 76–150 cm | ca. 15 Monate bis ca. 12 Jahre | Mitwachsender Sitz mit eigenem Gurt und später Fahrzeuggurt |
| 100–150 cm | ca. 4 bis ca. 12 Jahre | Sitzerhöhung mit Rückenlehne und Gurtführung |
| 40–150 cm | Geburt bis ca. 12 Jahre | Dreh-Sitz für die gesamte Nutzungsdauer |
Stand am 30.09.2026: Alle neuen Sitze in Deutschland erhalten eine Zulassung nach R129. Sitze nach R44 bleiben bei vorhandener Zulassung weiter nutzbar.
Das Kind steht barfuß mit dem Rücken an der Wand. Die Fersen berühren die Fußleiste. Eine Wasserwaage oder ein Buch liegt flach auf dem Kopf auf.
Der Messwert entscheidet über die Zulassung. Jacken und Schuhe bleiben bei der Messung aus. Zwei Zentimeter Reserve im Sitz zählen mehr als ein Geburtstag.
Im Auto prüfen Eltern den Gurtverlauf. Der Diagonalgurt liegt mittig auf der Schulter. Der Beckengurt verläuft tief über die Hüfte. Der Gurt schneidet nicht in den Hals ein.
Die Spanne 40–105 cm deckt Neugeborene bis etwa 105 cm Körpergröße ab. Der Sitz steht rückwärtsgerichtet. Neugeboreneneinsätze verkleinern die Schale in den ersten Monaten.
Der Joie steadi R129 40–105 cm sichert mit Fahrzeuggurt ab Geburt. Er wiegt wenig und passt in kleine Fahrzeuge. Der Einbau erfolgt ohne ISOFIX-Station.
Der Osann Huddle 3 fährt als Reboarder ebenfalls bis 105 cm. Langes Rückwärtsfahren verteilt die Kraft bei einem Frontalaufprall auf die Schale. Kopf und Wirbelsäule bleiben länger gestützt.
Der Wechsel steht bei 105 cm oder bei herauswachsendem Kopf an. Ein früher Wechsel auf einen vorwärtsgerichteten Sitz erhöht das Verletzungsrisiko. Die Schale bleibt bis zur Obergrenze im Einsatz.
Sitze mit 40–150 cm Freigabe ersetzen zwei Käufe. Sie starten mit Babyeinsatz und 5-Punkt-Gurt. Später sichern sie größere Kinder mit dem Fahrzeuggurt.
Der Lionelo Aart i-Size 40–150 cm deckt die volle Spanne von Geburt bis etwa 12 Jahre ab. Die Kopfstütze wächst in Stufen mit. Der Bezug ist abnehmbar und waschbar.
Der Lionelo Bastiaan i-Size mit 360°-Drehung dreht zum Einsteigen zur Tür. ISOFIX-Bügel und Stützfuß fixieren die Basis. Farbindikatoren zeigen die korrekte Verriegelung.
Der Osann Eno360 S 2 i-Size ab Geburt arbeitet ebenfalls als Drehsitz. Die Drehfunktion entlastet den Rücken beim Hineinsetzen. Die Liegeposition bleibt in beiden Fahrtrichtungen einstellbar.
Diese Größe passt für Familien mit einem Auto und einem Sitz. Sie erfordert ISOFIX und ausreichend Platz für die Drehbewegung. Vor dem Kauf hilft ein Blick in die Fahrzeug-Typgenehmigung.
Die Spanne 76–150 cm beginnt ab etwa 76 cm Körpergröße. Der 5-Punkt-Gurt sichert Kleinkinder bis 105 oder 120 cm je nach Zulassung. Danach führt der Fahrzeuggurt durch markierte Gurtpfade.
Der Graco Eldura R129 76–150 cm nutzt den eigenen 5-Punkt-Gurt in der ersten Phase. Die Kopfstütze verstellt sich mit einer Hand. Der Sitz bleibt über Jahre im Fahrzeug.
Die Spanne 100–150 cm beginnt ab 100 cm Körpergröße. Diese Sitze besitzen keinen eigenen Gurt. Das Kind sitzt unter dem Fahrzeuggurt mit Rückenlehne und Gurtführung.
Der Graco Affix i-Size 100–150 cm verankert sich über ISOFIX und Gurt. Die Lehne folgt der Neigung der Fahrzeugbank. Die Gurtführung hält den Diagonalgurt auf der Schulter.
Der Osann Musca Isofix 100–150 cm arbeitet nach dem gleichen Prinzip. Der Graco Logico L i-Size 100–150 cm ergänzt das Segment als schmale Lehne für drei Sitze nebeneinander. Der Graco Booster Basic R129 135–150 cm dient als Erhöhung für große Kinder ab 135 cm.
Eine Erhöhung ohne Lehne ist erst ab 135 cm zugelassen. Eine Lehne mit Seitenwangen stützt Kopf und Oberkörper beim Schlafen. Die Lehne hält den Gurt in der richtigen Position.
Viele Kinder wechseln mit drei Jahren auf 100–150 cm. Der Fahrzeuggurt sitzt dann zu hoch am Hals. Der Oberkörper erhält zu wenig Seitenhalt.
Der Gurt des Folgesitzes darf nicht verdreht sein. Die Kopfstütze steht zwei Fingerbreit über der Schulter. Der Sitz wackelt nach dem Einbau maximal zwei Zentimeter an der Gurtführung.
ISOFIX-Bügel rasten hörbar ein. Der Stützfuß steht vollflächig auf dem Boden. Staufächer im Boden erhalten einen Fülladapter laut Fahrzeughandbuch.
Kleine Fahrzeuge brauchen schmale Schalen bis 105 cm. Drehsitze benötigen 50 cm Schwenkraum zur Tür. Hohe Lehnen bis 150 cm verlangen verstellbare Kopfstützen im Auto.
Die i-Size-Freigabe des Fahrzeugs steht auf einem Aufkleber an der Tür oder im Handbuch. Universal-Sitze mit Gurt passen in fast jedes Auto. ISOFIX-Sitze brauchen freigegebene Bügel und eine Stützfuß-Fläche.
Eltern messen das Kind, lesen die cm-Angabe auf dem Sitzetikett und gleichen den Wert mit der Fahrzeugfreigabe ab. Die Kombination aus diesen drei Werten ergibt die passende Größe.
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